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Die Illusion erwachsen zu sein: 2. Anhang Urverletzung und Sonnenzeichen

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Sylvia Reifegerste

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Die Illusion erwachsen zu sein

2. Anhang: Urverletzung und Sonnenzeichen (Tierkreiszeichen)

Urverletzung und Sonnenzeichen: Die Sonne und ihre Kraft: Je nachdem, mit welchem Rüstzeug (Sonnenzeichen und Aszendent) ein Mensch inkarniert hat, können Rückschlüsse auf das Empfinden und das anschließende Verhalten auf den Urschmerz – also auf die Urverletzung

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Die Illusion erwachsen zu sein von Sylvia Reifegerste

Die Illusion erwachsen zu sein

Anhang 2:
Urverletzung und Sonnenzeichen (Tierkreiszeichen)

Die Sonne und ihre Kraft

Je nachdem, mit welchem Rüstzeug (Sonnenzeichen und Aszendent) ein Mensch inkarniert hat, können Rückschlüsse auf das Empfinden und das anschließende Verhalten auf den Urschmerz - also auf die Urverletzung - geschlossen werden. Siehe dazu auch: Der Aszendent und Lichtbote und seine Bedeutung

In den folgenden Ausführungen wird auf das Sonnenzeichen eingegangen, weil es etwas darüber aussagt, in welchem Verhalten sich unsere Seele verletzt fühlt und welche Auswirkungen diese Verletzung auf unsere weitere Entwicklung und auf die Persönlichkeit hat. Natürlich kann es Abweichungen geben, denn die Astrologie ist natürlich viel umfangreicher. Jedoch im Groben können diese Verhaltensweisen auf das jeweilige Sternzeichen angewendet werden. Schauen Sie selbst, ob Sie sich mit den Aussagen identifizieren können oder nicht.

Die Sonne sagt z.B. etwas über unser handelndes Prinzip aus. Die Verletzung und die Folgen beziehen sich somit unter Zugrundelegung des Sonnenzeichens auf die aktive handelnde Seite.

Die Sonne symbolisiert das Schöpferische und das männliche Prinzip. Über die Sonne verspüren wir den Drang zur Selbstverwirklichung und erfahren unseren Lebenswillen. Der Wille und die Zielsetzung sind somit die Potenziale der Sonne. Sie ist das Lebensspendende Prinzip. Dass, woraus der Mensch schöpfen kann, ist sein Selbst. So wie die Sonne im Kosmos nach allen Seiten strahlt, können wir entsprechend unseres Sonnenzeichens strahlen.

Die Sonne steht also für den zentralen Lebensantrieb. Sie entspricht dem Willen und der Selbstbehauptung. Sie verkörpert die Ausstrahlung, also das, was wir als Persönlichkeit nach außen hin verkörpern. Die Sonne ist das Zentrum der bewussten Persönlichkeit. Sie ist der Motor, sie gibt uns Kraft und Dynamik für unser Leben. Das Sonnenzeichen bestimmt, wie wir mit unseren Bedürfnissen und Wünschen umgehen und wie wir sie umsetzen oder durchsetzen können.

Es geht somit um unser Strahlen, um unsere Individualität, um die Persönlichkeit. Ebenso, welche Rolle unserem innersten Wesen gemäß ist, wie wir die dazugehörigen Qualitäten entwickeln und wo bzw. wie wir sie einsetzen können.

Bitte suchen Sie sich auf den folgenden Seiten Ihr Sternzeichen heraus. Lassen Sie die Aussagen auf sich wirken. Spüren Sie Widerstände, lassen Sie diese bitte zu. Wenn Sie meinen, dass die Aussagen nicht zutreffend für Sie sind, ziehen Sie Menschen hinzu, die Ihnen nahestehen. Andere Menschen sehen uns häufig objektiver als wir selbst. Sein Sie offen und sich selbst gegenüber ehrlich. Prüfen Sie auch, welche der Aussagen heute nicht mehr zutreffen, weil Sie bereits daran gearbeitet haben.



Widder 21. März - 20. Apr

Stärken: Offenheit, Selbstbehauptung, Pioniergeist, innerer kraftvoller Motor, sehr gute Durchsetzungsfähigkeit, Aktivität, Mut, reale Führungsqualitäten, sehr zielbewusst, Spontaneität, Begeisterung, rasche Entschlusskraft und Handlungsfähigkeit.

Schwäche: Zieht schnell voreilige Entschlüsse und wirkt dabei häufig auch rücksichtslos. Angriffslustig und Streitbereit. Gibt sich nach außen stärker und verdrängt starke sensible Seite. Egoistisch und teils aggressiv. Will das Außen beeindrucken, weil er etwas Besonderes sein "will" und baut dadurch Ego auf. Das Ego und die vielen äußeren Möglichkeiten spornen an, immer der Erste und etwas Besonderes zu sein. Gefühle werden als Schwäche angesehen. Handeln bedeuten Stärke und Kraft.

Urverletzung: Spürt über sensible offene Art alle Disharmonien, kann jedoch als Säugling aktiv keinen Einfluss nehmen. Fühlt sich hilflos, schwach und verbindet Gefühle und nicht Handeln mit einer schwachen Position. Dagegen werden Aktivitäten und Handlungen mit Stärke und Macht verbunden. Die Sensibilität (weiblich) und der Tatendrang (männlich) sind Feinde. Es wird versucht, den inneren Unfrieden über viele Aktivitäten wiederherzustellen. Der Widder geht mit aufgekrempelten Ärmeln in den Konkurrenzkampf und stürzt sich von einer Aktivität in die nächste und wird so niemals zur Ruhe kommen.

Anderes Extrem: In wenigen Fällen kann auch die sensible Gefühlsseite überwiegen. Dies zeigt sich meistens darüber, dass derjenige sich als ein Opfer der Umstände sieht und dem Leben bzw. den äußeren Umständen "machtlos" gegenübersteht. Der aktive und handelnde Teil bleibt hier auf der Strecke. Dieser Mensch wird viel "machen", um sein Umfeld auf Trapp zu halten und lässt mehr die anderen für sich machen. Er ist dem Egoismus und den Aggressionen anderer ausgeliefert. Die Ego- und Durchsetzungskräfte sind geschwächt.

Kindliches Grundbedürfnis: Will gesehen, geachtet und angenommen werden. Fühlt sich durch Urverletzung nicht richtig gesehen, ungerecht behandelt und abgelehnt. Hat (unbewusste) Angst schuldig zu sein, sowie zu versagen. Ebenso davor, durch dieses Versagen zur Rechenschaft gezogen werden zu können und dadurch das Recht auf Existenz zu verlieren.

Folge: Konkurrenz mit allem und jedem, steht mit sich selber im Wettstreit. Das Ego wird zu einem Nimmersatt und ist nie zufrieden. Kampf: gefühlvolle und aktive Seite (weiblich-männlich). Wut, Ärger, innere Unzufriedenheit und Frust

Schutz: Ein ärgerliches, wütendes, aufbrausendes und angreifendes Verhalten sind die Schutzmechanismen, mit denen sich ein Widder schützt. Sobald er sich in einer geschwächten Position befindet, mit schwächenden Gefühlen konfrontiert ist, oder sich verletzt oder betroffen fühlt, verdrängt er diese Gefühle und reagiert ärgerlich, wütend oder angreifend. Teilweise markiert er den starken Helden. Auf andere wirkt sein Schutzverhalten dominant, rücksichtslos, aggressiv und teilweise auch kindisch.

Im anderen Extrem, schützt sich der Widder über sein Opferdasein und lässt andere für sich machen. Sein Schutzverhalten wirkt auf andere lästig, vereinnahmend und raumeinnehmend. Er bringt andere Menschen in die Gefühle, die er selber nicht spüren möchte!

Ziel: Lernen, zu sich zu stehen und, dass es nur darauf ankommt, wie er selber über sich denkt. Ebenfalls herausfinden, wer er wirklich ist. Beide Seiten (männlich und weiblich sind zusammenzubringen. Der gefühlvolle Part und die sensible Seite sind unbedingt gleichwertig mit der handelnden Seite zu leben. Weiterhin hat sich der Widder von dem Ego und von dem Zwang zu lösen etwas Besseres sein zu "wollen" und dadurch nur dem zu folgen, was er gerne wäre. Er hat stattdessen herauszufinden, wer er wirklich ist und dazu 1000%ig zu stehen. Ist das Selbstwertgefühl eines Widders gestärkt, braucht er sich nicht mehr im Außen zu beweisen und nicht weiter um Anerkennung zu kämpfen!


Stier 21. Apr – 21. Mai

Stärken: Starke Kraftreserven, Herzenswärme, Zuneigung, Offenheit, Sinnlichkeit und eine gute Power und Ausdauer. Reiches Innenleben, gute Gestaltungskraft, Genussmensch und empfänglich für die Schönheiten im Leben und der Natur. Verfügt über die Fähigkeiten, sich abzusichern und sich materielle Sicherheit anzuschaffen. Möchte sich mit allem verbinden, was seine Sinne ergänzt.

Schwäche: Rechthaberisch, Phlegma, Unausgeglichenheit und Instabil. Die Durchlässigkeit und der Einverleibungswunsch führen von eigenem Wesen weg. Er assimiliert das Äußere und glaubt, dass sein innerer Wert von äußeren Werten und vom Besitz abhängt. Er übernimmt unbewusst die Werteinstellungen anderer Menschen. Der Stier geht automatisch davon aus, dass jeder so denkt, empfindet und die Dinge so sehen "müsste", wie er selbst. Das Loslassen fällt ihm schwer, weil er glaubt, er "muss" ein Teil von sich selbst loslassen.

Urverletzung: Durch starke Sensibilität und Hellfühligkeit wird die Umgebung körperlich empfunden und alle Gefühle zu den eigenen gemacht. Das Kind fühlt sich hilflos, schwach und unzulänglich. Es glaubt, falsch, nicht richtig und schuldig zu sein und sucht im Außen nach einem Halt. Um dazu zugehören und so zu sein, wie die anderen sind werden das äußere Umfeld und das Verhalten assimiliert. Die eigenen inneren Empfindungen werden mit äußeren "Sicherheiten" kompensiert. Die Schuldgefühle führen zu einer Helfer- und Geberrolle (Helfersyndrom).

Kindliches Grundbedürfnis: Benötigt vertrauten, sicheren Rahmen, Nähe, viel Streicheleinheiten sowie Annahme, um sich sicher zu fühlen. Fühlt sich durch Urverletzung nicht wertvoll und glaubt, dass er sich äußeren Wertvorstellungen anzupassen hat und geben muss, um angenommen zu werden. Große Angst nicht zu genügen und äußeren Erwartungen nicht gerecht zu werden und dadurch ausgeschlossen bzw. ausgegrenzt zu werden. Verlust und nicht dazu gehören bedeuten: Verlust der Existenz.

Folge: Wertet sich über Besitz auf und weiß nicht, welchen Wert er wirklich hat. Er hat Angst zu verarmen. Er glaubt, dass sich diese Angst auf materielle Dinge bezieht und übersieht dabei, dass die eigene Seele verhungert. Hat Schwierigkeiten sich selbst zu leben und hält an vielen Dingen und Menschen fest. Jede Form von Verlust bedeutet für ihn ein Stück von sich selber wegzugeben und verstärkt somit den inneren Mangel. Kompensiert über Sucht, Sicherheit über äußere Werte und lässt sich schnell im Außen blenden. Die Geberrolle führt zu vielen Enttäuschungen, weil damit (unbewusste) Erwartungen verbunden sind, die nicht erfüllt werden.

Schutz: Eine rosa-rote Brille und die Schönfärberei sind die Schutzmechanismen, mit denen sich ein Stier vor Verletzungen schützt. Um sich vor erneutem Verlust und Schmerz zu schützen, wird die Außenwelt nicht immer realistisch gesehen. Das bedeutet, dass der Stier sich Menschen oder Dinge schöner guckt oder beeindruckender empfindet als sie es wirklich sind. Dadurch werden andere Menschen verherrlicht, beschönigt oder negativer gesehen und anders gesehen, als sie wirklich sind. Die andere Person wird nur im Ansatz oder verzerrt wahrgenommen.

Im anderen Extrem werden Menschen oder Dinge als Bedrohung empfunden oder als bedrohlicher gesehen, als sie es wirklich sind. Diese "Nicht-Sicht" "soll" zu einer verstärkten Abgrenzung führen und wird benutzt, um sich vor Übergriffen "des Bösen" zu schützen. Es braucht ein hohes Maß an Bewusstheit, bis der Stier die Menschen so sieht, wie sie wirklich sind und sich nicht mehr blenden lässt oder sie sich schön guckt.

Ziel: Ein Stiergeborener hat als erstes zu unterscheiden, was zu ihm und was zu anderen gehört. Dazu gehören, sich selbst kennen zu lernen und die eigene Identität neu zu finden. Die inneren Werte sind im Innen anstatt im Außen zu suchen und zu festigen. Die Abgrenzung und das Loslassen sind ebenfalls weitere wichtige Dinge, die der Stier noch zu lernen hat. Er hat sich Stück für Stück von allem zu lösen, was nicht zu ihm gehört. Dazu ist es natürlich erst mal wichtig herauszufinden, was ihn ausmacht und wie sein wirkliches Potential aussieht. Er hat andere Menschen so zu sehen, wie sie wirklich sind, mit all ihren Stärken und Schwächen. Ebenfalls Dinge geschehen zu lassen, ohne sich einzumischen oder einzugreifen.


Zwilling 22. Mai – 21. Juni

Stärken: Wissensdurst, Neugierde und Kommunikationsdrang, Flexibilität, Vielseitigkeit und Beweglichkeit. Starke Intuition und Medialität. Lebensfreude, Wissbegierig, guter Beobachter, witzig und diplomatisches Geschick. Gute Ausdrucksmöglichkeiten, rhetorische Fähigkeiten. Der Wissens- und Erlebensdurst sind ein sehr starker Motor. Ebenso die Fähigkeit zur Aufnahme von Informationen und deren Weitergabe.

Schwäche: Oberflächlich, ruhelos, zwiespältig, Lern- und Kommunikationsblockaden. Reagiert sensibel auf die Sprache, Worte und Gestik. Worte sind mit Gefühlen verbunden, daher ist eine Verletzung immer in der Gefühlswelt zu finden. Es werden die Handlungen, Meinungen, Verhaltensweisen, Gefühle, Manieren usw. im Außen kopiert und nachgeahmt. Lässt sich vom Außen beeinflussen und glaubt, er müsse sich entsprechend verhalten oder verändern.

Urverletzung: Neugierig und voller Wissensdurst. Es wird alles aufgenommen und nahe Bezugspersonen und das Umfeld nachgeahmt und kopiert. Dadurch werden auch alle Problematiken des nahen Umfeldes verinnerlicht und nachgeahmt. Durch die übernommenen Problematiken, befindet sich das Kind im inneren Konflikt. Es fühlt sich dadurch verunsichert und nicht angenommen, minderwertig und lästig. Alle Gefühle oder Worte, die es mit starken Gefühlen verbindet, werden dadurch als Bedrohung empfunden. Die Vielseitigkeit und geistige Wendigkeit werden dazu benutzt, um vor inneren Konflikten, vor der eigenen Tiefe und vor allem vor den eigenen Gefühlen wegzulaufen. Ein Zwilling versucht immer auf dem Sprung zu sein, um vor inneren Konflikten und bedrohlichen Gefühlen davon laufen zu können. Das führt zu einer inneren Unruhe.

Kindliches Grundbedürfnis: Benötigt viel Anregungen, Abwechslung und bunte Erlebnisse, um sich lebendig und angenommen zu fühlen. Kopiert andere, bzw. passt sich allem an, was interessant erscheint und Abwechslung verspricht. Fühlt sich durch Urverletzung unfähig und nicht ernst genommen. Hat große Angst für unfähig gehalten zu werden, als uninteressant zu wirken oder, für dumm gehalten und ausgelacht zu werden. "Will" dazu gehören und nicht bedeutungslos sein, denn nicht (zu einer bestimmten Schicht) dazu zu gehören und bedeutungslos zu sein, bedeuten den Verlust der Existenz.

Folge: Durch die immer wieder wechselnden Informationen, ändert ein Zwillingsgeborener ständig seine "Persönlichkeit" und ist mehr an der Oberfläche. Er redet viel, ohne sich wirklich einzubringen. Ein Zwilling redet nicht gerne über sich, jedoch sehr gerne über andere. Verbal ist der Zwilling sehr vielen Menschen überlegen.

Schutz: Monologe, viele schöne Worte und viel Gerede um nichts sind die häufigsten Schutzmechanismen, mit denen sich ein Zwilling vor weiteren Verletzungen schützt. Sobald er sich uninteressant oder bedeutungslos fühlt, fängt er an zu kommunizieren. Er redet um des Redens willen und zerredet dabei so manches Gefühl. Seine Gefühle zeigt er nicht wirklich, sondern er drückt sie verbal aus. Er hat Angst vor seiner intensiven Gefühlswelt und vor seiner weiblichen Seite, weil er glaubt, dass er andere damit langweilen könnte oder, dass er nicht interessant genug sei. Er ist ein Meister der Worte, jedoch kommt es häufiger vor, dass sich andere nicht auf seine Worte verlassen können. Er sagt viel, kann davon jedoch nicht alles einhalten. Verbal kann und macht er vieles, jedoch stimmen seine Worte nicht immer mit seinen Taten überein.

Im anderen Extrem hält sich der Zwilling verbal zurück. Er hat Sprachblockaden und kann sich nur schwer äußern. Das Verbale findet im Kopf statt und seine Gedanken schwirren und irren herum. Er ist ständig von einem Gedankenchaos umgeben, lebt mehr in der Theorie und nimmt nicht aktiv am Leben teil.

Ziel: Mit eigenen Tiefen auseinandersetzen. Eigene Identität in sich finden, ohne das Außen zu kopieren und ohne sich mit äußeren Dingen abzulenken. Er hat weiterhin zu lernen, aus seinem eigenen Zentrum heraus zu leben. Dies erreicht er, wenn er sein eigenes vielfältiges Potential erkennt und annimmt. Ebenfalls ist es wichtig, sich nicht mit anderen zu vergleichen oder in Konkurrenz zu gehen, sondern zu sich selbst zu stehen. Ideen und Projekte haben aus dem eigenen starken Potential zu entstehen und sind ins Leben zu rufen. Angeborenes Kommunikationstalent nutzen und Menschen über eigene Tiefe berühren. Ein Zwilling besitzt die große Gabe, die Dualität zu einen.


Krebs 22. Juni – 22. Juli

Stärken: Starke Sensibilität, gute Beobachter, ausgeprägte Empfindungsfähigkeit, warmherzig sowie fürsorglich gegenüber Menschen, denen er sich geöffnet hat. Gefühlsbetont, einfühlsam, medial, idealistisch und sehr empfindsam. Fürsorge, Umsorgen ein gemütliches Zuhause und Geborgenheit sind sehr wichtig.

Schwäche: Schnell gekränkt. Frisst vieles in sich hinein. Neigt zu depressiven Stimmungen oder Stimmungsschwankungen. Nachtragend und häufig zu angepasst. Durch starke Durchlässigkeit besteht eine Überempfindlichkeit. Der Krebs ist empfänglich für alle Gefühle und Stimmungen seines Umfeldes. Der Krebs glaubt, dass es seine Gefühle sind, fühlt sich unwohl und zieht sich in sein "Schneckenhaus" zurück.

Urverletzung: Identifiziert sich mit den Gefühlen und den Problemen der Eltern (eines Elternteils). Fühlt sich dadurch emotional unwohl und für die äußere Problematik verantwortlich. Damit sich das Kind im Inneren wieder wohl und behaglich fühlen kann, versucht es die Probleme im Außen zu lösen. Da dies nicht gelingt, glaubt es hier auf der Erde nicht willkommen zu sein. Es glaubt ebenfalls, dass es keinen Platz gibt und es sich ein Zuhause erst verdienen bzw. erkaufen "muss". Manche tragen unbewusst den festen Glauben in sich, dass sie absolut nichts verdient haben und daher auch kein Recht auf Freude, Liebe oder Glück haben! Ein Krebskind leistet und passt sich an, um die Gefühle von Ungeborgenheit und Unsicherheit nicht mehr spüren zu "müssen". Um ihre sensible Art und empfindliche Seele zu schützen, haben die meisten Krebse einen starken Schutzpanzer um sich gebaut.

Im anderen Extrem ging das Kind in die Rebellion und verschaffte sich über ein aggressives Verhalten den Raum, den es für sich brauchte. Lässt überhaupt keine Gefühle mehr zu und wirkt versteinert. Aufgrund der eigenen Egozentrik ergeben sich im zwischenmenschlichen und partnerschaftlichen Bereich Schwierigkeiten. Dieser Krebs hat durch den starken Schutz seinen Kontakt zu sich selbst und auch zu anderen verloren.

Kindliches Grundbedürfnis: "Will" sich innerlich wohl, geborgen und behaglich fühlen und ist daher sehr anlehnungsbedürftig. Fühlt sich durch die Urverletzung schnell falsch, unwillkommen, abgewiesen, kritisiert und abgelehnt. Glaubt, für die Probleme anderer zuständig zu sein. Hat dabei unbewusste Angst, erneut zu scheitern, nicht zu genügen und kein Recht auf ein Zuhause (Existenz) zu haben.

Folge: Um den Zustand des Wohlgefühls wiederherzustellen wird versucht, die schlechten Stimmungen oder die starken negative Gefühle zu besänftigen und zu beruhigen. Dadurch Rückzug und Schutzmechanismen sowie Verschlossenheit gegenüber dem Außen. Emotionale Sicherheit und die innere Fülle sowie Zufriedenheit werden im Außen bei anderen Menschen und im materiellen Bereich (wie z.B. ein stabiles Zuhause) gesucht, was schnell zu Abhängigkeiten führen kann. Die Verantwortung für das eigene Leben wird gerne an andere abgegeben.

Schutz: Rückzug und Schmollen sind die häufigsten Schutzmechanismen, mit denen sich ein Krebs schützt. Er reagiert überempfindlich, frisst aber gleichzeitig auch vieles in sich hinein. Sobald er sich angegriffen, verletzt, kritisiert, ängstlich oder betroffen fühlt glaubt er, dass andere daran schuld sind. Er zieht sich beleidigt und schmollend zurück und lässt den anderen subtil spüren, dass dieser für diesen Zustand zuständig ist. Liebesentzug und seelischer Druck gehören zu den passiven Waffen, mit denen sich ein Krebs vor seiner Empfindsamkeit schützt.

Im anderen Extrem schützt sich der Krebs auch über eine raue Seite (Schale). In diesem Fall zeigt er sich im Außen äußerst stark und hart, ist jedoch im Innen völlig weich, unsicher und verletzlich. Der Krebs bleibt ein Opfer seines eigenen Schutzes, wenn Menschen auf seine harte Schale ebenso hart reagieren. In diesem Fall fühlt sich der Krebs noch stärker attackiert und verletzt.

Ziel: An innerer Stabilität arbeiten und herausfinden, was zu ihm gehört und was andere Menschen betrifft. Die Intuition ist dabei der beste Lehrer und Berater. Ebenso sind die emotionale Sicherheit und die Fülle im eigenen Inneren zu aktivieren und zu stabilisieren. Der ganze Inhalt der Seele eines Krebses kann sich entfalten, wenn er sich mit seinen wahren Gefühlen identifiziert und die volle Verantwortung für sich übernimmt.


Löwe 23. Jul – 22. Aug

Stärken: Ausgeprägte Willenskraft, Durchsetzungskraft, Überzeugungsfähigkeit, Selbstbehauptung und Echtheit sowie Optimismus und Hoffnung sind die Markenzeichen. Ebenso die Herzenswärme, ein gutes Selbstvertrauen, die Schöpferkraft, Gedankenreichtum und gute Führungseigenschaften. Guter Organisator und Schauspieler. Mut Großherzigkeit und Ausgeglichenheit. Ein Löwe steht gerne auf der Bühne des Lebens und fühlt sich wohl, wenn er im Mittelpunkt steht.
Schwäche: Kann unsensibel, zu stolz und prahlerisch sein. Ist häufig zu anspruchsvoll und zu verschwenderisch. Macht vieles im Alleingang, ohne das Umfeld mit einzubeziehen. Liebt den Schein und den Glanz, sowie Beifall, Ruhm und andere äußere Werte. Der Löwe "will" glänzen und identifiziert sich mit den materiellen Wünschen und Illusionen seines Umfeldes.
Urverletzung: Das Kind erkennt, dass Aufmerksamkeit und Anerkennung fast immer mit materiellen Dingen und Leistung verknüpft sind. Es fühlt, dass sein Wesen nicht ausreicht, um zu strahlen und um das zu bekommen, was es sich wünscht. Ein Löwekind fühlt sich unerwünscht, unwillkommen und die weibliche Gefühlsseite ist in den meisten Fällen stark verletzt worden. Zwei Klassen Denken: Männer haben es besser und leichter. Dadurch lebt es mehr im männlichen Part, also im Aktiven in der Leistung und Handlung.

Der weibliche, gefühlvolle Anteil wird nicht anerkannt und die eigenen Bedürfnisse werden häufig zurückgestellt. Der Fokus wird auf die äußeren Dinge gerichtet. Das Kind nutzt seine schöpferische Kraft, und findet heraus, was sein Umfeld benötigt und welche "Rolle" es übernehmen "muss", um anerkannt zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ob Junge oder Mädchen, beide fühlen sich nicht liebenswert und nicht als das angenommen, was sie sind. Sie glauben, dass sie sich die Zuwendung verdienen "müssen", um geliebt zu werden und spielen daher eine Rolle, die im Außen anerkannt wird und für die es genügend Beifall gibt.

Kindliches Grundbedürfnis: Braucht viel Anerkennung und Aufmerksamkeit und "will" anerkannt, gesehen und geschätzt werden. Sein Wohlbefinden hängt von äußerer Anerkennung ab. Fühlt sich durch Urverletzung falsch, unerwünscht und nicht wert genug. Hat (unbewusste) Ängste, zu versagen, nicht zu genügen oder nicht gut genug zu sein und dadurch andere Menschen zu enttäuschen. Andere zu enttäuschen oder im Außen die Anerkennung zu verlieren, bedeuten für den Löwen, das Recht auf Existenz zu verlieren.

Folge: Selbsterhöhung, Selbstüberschätzung und eigene Selbstverleugnung. Eine Rolle spielen, um Anerkennung zu bekommen. Wie groß der Beifall und die Anerkennung sind, es bleiben meistens eine innere Leere und eine tiefe Unzufriedenheit zurück. Dies versucht der Löwe über weitere Anerkennung und Beifall zu füllen (Anerkennungssucht).

Schutz: Prahlen, Angeben und ein stolzes Verhalten bzw. starkes Ego sind die häufigsten Schutzmechanismen, mit denen sich Löwen vor Verletzungen schützt. Er "will" unbedingt im Mittelpunkt stehen und gesehen werden. Hierzu sind ihm viele Mittel recht. Sobald er sich nicht angenommen, anerkannt oder ungeliebt fühlt, schützt er sich über eine Rolle, die ihm das gibt, was er gerade benötigt. Über seine Intuition erfasst er schnell, was von ihm erwartet wird und welche Rolle er einzunehmen hat.

Im anderen Extrem schützt sich der Löwe über ein vermindertes Ego (Minderwert). Er umgibt sich mit Menschen die Hilfe und Unterstützung benötigen und stellt deren Bedürfnisse höher als seine eigenen. Über diese Helferrolle bekommt der Löwe viel Anerkennung. Viele schauen zu diesem Löwen auf und er wird auf einen Podest gehoben. Er macht sich für andere unentbehrlich und wird zum Mittelpunkt der anderen Menschen.

Ziel: Aus eigener Mitte heraus leben und strahlen. Die Mitte des eigenen Ichs werden und nicht mehr zum Mittelpunkt anderer Menschen "krönen" lassen. Aus sich selber heraus strahlen und mit eigener Persönlichkeit auf der Bühne des Lebens glänzen.


Jungfrau 23. Aug – 22. Sep

Stärken: Starker Kontakt zum Körper. Gute Aufnahmebereitschaft, starke analytische Begabung. Dazu gute Beobachtungsgabe und Wahrnehmungsfähigkeit. Klare Unterscheidungsfähigkeit, Vernunft, Objektivität sowie starke Sensibilität und Durchlässigkeit. Weitere Stärken sind: Sorgfalt, Ordnung, Methodik, Einfachheit, realistische Einschätzung. Sowie hohe Anforderungen an Leistung und Vollkommenheit an sich und auch an andere. Kann aus allem das Beste machen.

Schwäche: Kritiksucht, Unterordnung und starke Anpassung. Kritiksucht, überall das Negative vermuten. Im Detail verlieren, Überheblichkeit und anklagend. Schuldgefühle und Angst vor Misserfolgen. Alle Empfindungen und das Beobachtete werden analysiert und beurteilt, dadurch zu kopflastig. Gefühle werden hinten angestellt. Sucht überall das Haar in der Suppe und ist dadurch viel im Negativen und in der Bewertung und in der Kritik, also in der Nichtannahme.

Urverletzung: Über die sensible Art wird alles wahrgenommen, was nicht in "Ordnung" und ungesund ist. Eine Jungfrau erkennt ebenfalls, wo die Ursache bzw. die Wurzel des "Übels" zu finden ist. Ein Kind spürt daher auch, wenn die Eltern es maßregeln, obwohl dafür kein wirklicher Grund vorliegt. Wird ein Jungfrau-Kind bestraft oder gemaßregelt, fühlt es sich schnell ungerecht behandelt und als Opfer. Das Kind versucht, alle Ungerechtigkeiten zu ordnen bzw. die Ordnung im Außen wiederherzustellen, was jedoch scheitert. Es fühlt sich ohnmächtig und auf sich selbst zurückgeworfen, weil es keinen Einfluss auf das Äußere nehmen kann. Dies wird als weitere Ungerechtigkeit empfunden und führt zur Ohnmacht. Menschen und das Äußere werden dadurch schnell als feindlich eingestuft.

Es besteht eine enorme Angst vor der starken sensiblen Seite. Dadurch wird dem Verstand wesentlich mehr bzw. überwiegend Raum gegeben, sodass die feinen Antennen langsam aber sicher verkümmern. Somit halten sich viele Jungfrauen mehr in der männlichen Seite auf. Sie wissen zwar was Gefühle sind, nehmen diese jedoch lieber aus einer distanzierten Haltung und am liebsten auch bei anderen Menschen, als bei sich, wahr. Der Wunsch nach Nähe und aufrichtiger Liebe steht der Angst gegenüber, etwas zu übersehen und sich voreilig auf etwas einzulassen, was sich hinterher als Fehler herausstellen könnte.

Im anderen Extrem kann es ebenso sein, dass eine Jungfrau glaubt Strafe verdient zu haben, weil sie versagt hat, die Dinge im Außen wieder ins Gleichgewicht bzw. in Ordnung zu bringen. In diesem Fall nimmt eine Jungfrau die Strafe ergeben an und ordnet sich unter (dient). Sie selbst bleibt auf Abstand und bringt sich emotional nur selten ein. Es sind meistens Menschen, die genau wissen, was anderen fehlt, jedoch nur sehr selten erkennen, was sie selber brauchen!

Kindliches Grundbedürfnis: Will geliebt, respektiert, geachtet, richtig gesehen und gerecht behandelt werden. Hat Angst, abgelehnt, bloßgestellt oder ungerecht behandelt zu werden und die Kontrolle zu verlieren. Auf Schuldzuweisungen und Erwartungen anderer reagieren diese Menschen aufgrund der Urverletzung häufig massiv, weil sie Stress auslösen. Entweder sie befürchten den Anforderungen nicht gewachsen zu sein und gehen sofort auf Abstand, oder sie versuchen den Ansprüchen gerecht zu werden und leisten. Alles Unvertraute und Unbekannte verunsichert die Jungfrau. Kontrolle ist daher eines der wichtigsten Instrumente. Schuldig sein und die Kontrolle zu verlieren, bedeuten die Konfrontation mit der starken Gefühlswelt und eine Konfrontation mit alten Ängsten, vor allem der Angst, kein Recht auf Existenz zu haben.

Folge: Das Ordnungsbedürfnis sorgt dafür, alle Dinge sowie jeden Gedanken zu untersuchen und entsprechend einzuordnen. Das gelingt nicht, denn diese massiven Gedankenströme lassen sich nicht ordnen. Dadurch bedingt kommt es zu einer Überforderung und zu einer inneren Unzufriedenheit, sowie zu einer unterschwelligen Nervosität und einem hektischem Verhalten. Starke Kritik und Aufhalten in negativen Gedanken sind weitere Folgen. Die Jungfrau entfernt sich dadurch immer weiter von sich selbst und vor allem entfernt sie sich von ihren eigenen Fähigkeiten.

Schutz: Kontrolle, harte Arbeit, Pflichten, Unterordnen und pedantisches Verhalten sind die häufigsten Schutzmechanismen, mit denen sich eine Jungfrau vor Verletzungen schützt. Sie verbirgt ihr sensibles Wesen hinter einem analytischen Verstand und verliert sich in der Beobachtung anderer Menschen. Sie setzt sich lieber mit den Schattenseiten anderer auseinander, als mit ihren eigenen inneren Schwächen. Es fällt ihr leichter, die Wunden anderer zu finden, als die eigenen Wunden zu heilen. Eine Jungfrau macht lieber anderen Menschen Vorwürfe, weil sie Angst davor hat, dass sie selber schuldig gesprochen werden könnte.

Im anderen Extrem schützt sich die Jungfrau über ein inneres und/oder äußerliches Chaos, hat überall die Übersicht bzw. den Überblick verloren und fühlt sich als das ewige Opfer.

Ziel: Frieden mit der enormen Sensibilität und starken Gefühlswelt schließen. Mehr in die Gefühlsseite gehen und lernen, die Dinge geschehen zu lassen. Weiterhin: Akzeptanz und Annahme der äußeren "Unordnung" und den Sinn darin zu sehen bzw. zu erkennen. Dazu gehört, dass sie sich mehr auf den sensiblen Teil (Gefühlsseite) konzentriert und den Verstand mehr bremst. Ebenfalls sind andere Menschen und die Umwelt übergeordnet anzuschauen und die Dinge, die wahrgenommen werden, als reine Information anzusehen, die keiner weiteren Analyse, geschweige denn Kritik bedürfen.

Statt Kritik und Beurteilung/Verurteilung ist das feine Unterscheidungsvermögen zu nutzen. Statt zu urteilen, kann die Jungfrau mit Güte reagieren und sich mit ihren eigenen Tiefen auseinandersetzen und die Dinge bereinigen, die eine Heilung benötigen. Das bedeutet, sie hat sensibel für ihr eigenes Inneres, für ihre schattigen Seiten und für ihr großes Potential zu werden.

Sofern die Jungfrau das Gute von dem Besseren (ohne Verurteilen) unterscheidet, kann sie ihre Seele und die der anderen Menschen, zur Reinheit und Heilung führen.


Waage 23. Sep – 22. Okt

Stärken: Ausgleichung der Gegensätze, Harmoniewunsch. Möchte vermitteln und Gegensätze ausgleichen. Guter Gemeinschaftssinn, sehr gesellig, abwägend, guter Stratege, künstlerisch begabt, viel Charme, gegenwartsbezogen, seelische Weite, ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, Charme, Freundlichkeit, Umgänglichkeit. Guter Kontakt und Partnerfähigkeit. Diplomatie und Toleranz sind ebenfalls sehr wichtig. Sehr sensibel und durchlässig.

Schwäche: Disharmonie, zu angepasst, zu unsensibel, Kompromisslosigkeit, zu stark auf Äußerlichkeiten bedacht. Labil, Unentschlossenheit, Phlegma, manipulative Kontakte. Braucht viel äußere Anerkennung, hat Angst vor Konfrontationen, da Disharmonie (Scheinharmonie). Durch die Vermeidung automatisch empfänglich für alle Disharmonien und Spannungen aus dem Umfeld.

Urverletzung: Aufgrund der starken Sensibilität werden Spannungen, Streitereien und Disharmonien als sehr bedrohlich empfunden. Die hohe Erwartungshaltung der Eltern (eines Elternteils) führte dazu, dass sich das Kind mit seinen Fähigkeiten und seinem eigenen Sein abgelehnt fühlt. Es glaubt, dass es falsch und nicht richtig ist und passt sich den Erwartungen der Eltern an. Es fühlt sich unbewusst für alle äußeren Disharmonien und Spannungen verantwortlich. Die Folge davon ist ein starker Minderwert.

Über ein freundliches, liebevolles und angepasstes Verhalten wird versucht, die Disharmonien und Spannungen aufzulösen. Über dieses Verhalten "soll" das äußere Umfeld wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, was natürlich nicht gelingt und weiteren Kummer verursacht. Diese Illusion führt zu innerem Frust und zu dem Gefühl, nicht wirklich etwas Eigenes zu haben. Der daraus resultierende Mangel wird entsprechend kompensiert. Die Waage verliert dadurch immer mehr den Kontakt zu sich und ihren eigenen Fähigkeiten. Sie macht das eigene Wohlgefühl von äußeren Umständen, Einflüssen und Menschen abhängig. Das Leben wird dadurch vom Außen, und über andere Menschen stark gefärbt.

Im anderen Extrem geht das Kind in den Trotz und macht genau das Gegenteil von dem, was die Eltern erwarten. Es verhält sich eigensinnig und unangepasst. Über dieses Verhalten bekommt das Kind sehr viel negative Aufmerksamkeit.

In beiden Fällen werden diese Menschen auch im Erwachsenenalter noch mit ihrem kindlichen Ich zu tun haben, weil es in der Kindheit zu kurz gekommen ist. Je nachdem, welchen Weg das Kind geht, wird es als Erwachsener entweder gehorchen und sich fügen oder trotzig und rebellisch das einklagen, was es als Kind nicht bekommen hat.

Kindliches Grundbedürfnis: Will geliebt und anerkannt werden und braucht eine friedvolle Umgebung in der Toleranz, Harmonie und Ausgewogenheit an der Tagesordnung sind.
Durch die Urverletzung geht die Waage davon aus, verantwortlich für alle Disharmonien zu sein und es besteht der (unbewusste) Glaube, dass die Liebe und Anerkennung nicht umsonst sind, sondern verdient werden "müssen". Die Waage hat große Angst vor Liebes- oder Sympathieverlust und passt sich daher ihrer Umgebung an. Die eigenen unterdrückten Bedürfnisse führen unweigerlich zum Mangel. Der Mangel und das Kompensieren werden jedoch lieber in Kauf genommen, als der Verlust von Liebe, Anerkennung usw., weil davon das Recht auf Existenz abhängt.

Folge: Will alles und jeden harmonisieren. Übernommene Spannungen werden zu eigenen gemacht und führen zu einem inneren Konflikt. Ein "Ausgleich" wird durch ein "Zuviel" in einem anderen Bereich geschaffen = extremes (angepasstes) und süchtiges Verhalten.

Schutz: Anpassung, Bedürftigkeit und sich über andere definieren sind die häufigsten Schutzmechanismen, mit denen sich eine Waage vor Verletzungen schützt. Die Waage ist ständig auf der Suche nach dem anderen, um sich selber fühlen oder spüren zu können. Dadurch heftet sie sich an die Fersen anderer Menschen und folgt ihnen wie ein Schatten.

Im anderen Extrem schützt sich die Waage über Disharmonien, Streitereien, Kompromisslosigkeit und unsensiblen Verhalten (manipulative Vorgehensweise und Einmischung). Dieser Schutz "soll" verhindern, dass es im zwischenmenschlichen Bereich zu Nähe oder zu tiefen Begegnungen kommt. Es besteht die unbewusste Angst, sich in dem anderen zu verlieren. Kontakthemmung und Schwierigkeiten in Partnerschaften sind die Folge.

Ziel: Harmonie und Frieden in sich finden. Sich selber leben und äußere Disharmonien annehmen. Die Heilung liegt in der Annahme und Akzeptanz von allem was und wie es ist. Die Harmonie und das Gleichgewicht sind im eigenen Inneren zu finden. Dazu hat sich die Waage mit sich, und ihren eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Erst, wenn sie weiß, wer sie selber ist und was sie benötigt, um sich wohl zu fühlen, kann sie ihr ganzes Potential, und ihre große Gabe des liebevollen Gebens voll leben.


Skorpion 23. Okt – 22. Nov

Stärken: Transformation, Neubeginn, Veränderung, Vernichtung und Zerstörung des Alten. Beziehungsfähig, gute Durchsetzungskraft, zäh, mutig, schaut hinter die Kulissen und geht in die Tiefe. Macht über sich selbst, überdurchschnittliche Vitalität, Meister in Krisensituationen, erstaunliche Ausdauer und Konsequenz. Starke Intuition, sehr gute Beobachtungsgabe, feinfühlig und durchlässig.

Schwäche: Hang zur Selbstzerstörung. Manipulation, Machtmissbrauch, rachsüchtig, autoritär, Selbstüberschätzung, Eifersucht, Ohnmacht, Zweifel, Verlustangst, Neid. Sucht nach Dingen, die schlecht sind und verbessert werden "sollten". Richtet dabei seinen Fokus auf das Außen und ist dadurch sehr stark im Negativen. Beschäftigt sich mit den dunklen Seiten (Abfall) seines Umfeldes, lässt sich dabei jedoch nicht gerne in die eigenen Karten schauen.

Urverletzung: Ein Skorpion-Kind nimmt durch seine sensible Art alle negativen Einflüsse seines Umfeldes wahr. Das Kind spürt dabei auch alle unausgesprochenen subtilen und unterschwelligen Dinge. Es fühlt sich dadurch (körperlich und psychisch) bedroht. Diese Bedrohung führt dazu, dass das Kind sich angegriffen fühlt und glaubt, dass es sich schützen, verteidigen, wehren oder abgrenzen "muss". Durch diese subtilen Angriffe glaubt das Kind, dass es selber schlecht, nichts wert ist und besser oder etwas Besonderes sein "muss", damit es ein Recht auf Existenz hat. Daraus resultieren eine enorme Unsicherheit und die Angst vor dem Scheitern und Versagen und der damit verbundenen Ausgrenzung.

Um sich solchen emotionalen Wechselbädern zu entziehen, strebt ein Skorpion nach Perfektionismus und versteckt sein wahres Ich. Er macht sich unberührbar und spielt nach Außen hin eine perfekte Rolle. Er "will" und "muss" etwas Besonderes sein, damit er von seiner Umgebung anerkannt wird. Dabei hat er (unbewusst) Angst, dass andere ihn entlarven und erkennen könnten, dass er nicht das ist, was er vorgibt zu sein. Um eine Entlarvung zu verhindern, manipuliert und kontrolliert er sich und sein Umfeld. Er zieht sich immer stärker in seinem Inneren zurück, um "unerkannt" zu bleiben. Daher sind sein Misstrauen, seine Zweifel und ebenso seine Ängste besonders stark ausgeprägt.

Solange sich ein Skorpion in diesem negativen Sumpf befindet, braucht er sich nicht wirklich mit seinen Fähigkeiten auseinandersetzen. Vor seinen Lichtseiten sowie vor seinen Fähigkeiten und seinem Potential hat der Skorpion Angst, denn er befürchtet, wieder zu versagen. Um nicht in die Nähe des Versagens zu kommen, verschiebt der Skorpion gerne wichtige Dinge auf später.

Kindliches Grundbedürfnis: Benötigt emotionale Sicherheit und Anerkennung. Möchte von der Gesellschaft geachtet und respektiert werden. Will gesehen, geachtet und angenommen werden. Sucht nach äußeren Sicherheiten und wendet sich immer mehr von der unsicheren emotionalen Seite ab. Fühlt sich durch Urverletzung unsicher, schlecht und minderwertig. Glaubt, nichts wert zu sein und hat (unbewusste) Angst erneut zu versagen und schuldig zu sein. Versagen und Schuld bedeuten Ausgrenzung und Verlust der Existenz.

Folge: Kritisiert und verurteilt das Außen. Lebt dadurch mehr auf der Schattenseite und glaubt, entweder etwas Besseres oder aber selbst schlecht zu sein. Damit ihn keiner verurteilen kann entwickelt er sich zum Perfektionist. Er versteckt sein Inneres vor anderen, aus Angst, andere könnten sehen, wie er wirklich ist. Der Skorpion verbessert sich ständig und entwickelt einen Perfektionsanspruch. Häufig innere Wut, Aggressionen und Unzufriedenheit, die sich entweder gegen einen selbst richten oder im Außen entladen werden.

Schutz: Angriffs- Abwehr- und Verteidigungshaltung sind die häufigsten Schutzmechanismen, mit denen sich ein Skorpion vor Verletzungen schützt. Sobald er sich unsicher, ängstlich oder unzulänglich fühlt, greift er an, kritisiert, spricht Negatives aus oder verteidigt sich, um anderen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Im anderen Extrem schützt sich der Skorpion über ein unterwürfiges oder überangepasstes Verhalten. Er passt sich anderen sehr stark an, ist unehrlich, zeigt sich kleiner und gibt sich unterwürfiger als er wirklich ist. Über dieses Verhalten bekommt er Zugang zu den verborgenen und tiefen Geheimnissen seiner Mitmenschen. Bei nächster Gelegenheit nutzt er sein "Insider-Wissen" und plaudert es aus, um sich dadurch interessanter zu machen. Dieser Schutz "soll" dazu dienen, dass andere nicht mitbekommen, dass er sich minderwertig und uninteressant empfindet. Dieser Skorpion findet nur schwer seinen eigenen Weg und fühlt sich häufig ohnmächtig, weil er sich Manipulationen anderer nicht widersetzen kann.

Ziel: In die eigene Tiefen hinabsteigen und innere Schätze ans Licht holen. Zugang zur eigenen Fülle der Seele bekommen, sich selber transformieren und göttliches Ich leben. So erhält der Skorpion den Zugang zu seiner ganzen Fülle und wird selber zum Zentrum seiner Seele. Durch seine sensible Art kann er wahrnehmen, wovon das Leben unbewusst bestimmt wird. Mit wachen Sinnen, der enormen Sensibilität und der starken Intuition können Skorpione sich transformieren und ihr göttliches Ich leben und dem Sinn ihres Lebens folgen. Ein transformierter Skorpion trägt nicht nur zu der eigenen Erhöhung seiner Schwingung bei, sondern er erhöht ebenfalls die Schwingung des gesamten Kollektivs.


Schütze 23. Nov – 20. Dez

Stärken: Expansion, Wachstum, unbegrenzte Fülle, Träume, Visionen, Fantasien und große Ziele sowie Weisheit und Zugang zum Urwissen. Verfügt über eine gute geistige Ausdrucksfähigkeit, ist dabei offen und sehr tolerant. Weitere Stärken sind: Beweglichkeit, Großzügigkeit, Idealismus, bedeutende Beziehungen, geistiges Feuer, lebensbejahend, zupackend, Ideenreichtum, handlungsbereit, begeisterungsfähig, Glaube, konstruktives Denken, Religion, Philosophie.

Schwäche: Eingebildet, von oben herab, rechthaberisch, Zwiespältigkeit, Eigenwille, Trotz, Selbstüberschätzung, Falschheit, scheinheilig, sich nicht unterordnen können, im Gespräch penetrant oder tonangebend. Identifiziert sich mit Möglichkeiten, Wünsche, Pläne, Ziele im Außen und bleibt dadurch in der äußeren Fülle stecken.

Urverletzung: Spürt Problematik seiner engsten Bezugspersonen (Mutter oder Vater) und fühlt sich dadurch unerwünscht, nicht willkommen und abgelehnt. Das Kind macht alles, um nicht kritisiert oder abgelehnt zu werden, indem es sich auf die Bedürfnisse seines Umfeldes einstellt. Das Kind fühlt sich wertlos, nutzlos, unwichtig, lästig, unwillkommen und glaubt, sich das Recht auf Existenz verdienen zu "müssen". Es hat Angst vor erneuter Ablehnung und einen starken Minderwert. Das Kind läuft der Anerkennung der Mutter (des Vaters) lange Zeit hinterher und glaubt, wenn es genug leistet, dann wird es beachtet, anerkannt und respektiert.
Der Schütze glaubt (unbewusst), dass das Leben ein Kampf ist und nur derjenige gewinnt, der sich an die Spielregeln hält und sich anpasst. Dadurch verfällt der Schütze in ein stark angepasstes Verhalten. Das Leben wird nach den Wünschen anderer ausgerichtet und er gibt und leistet viel. Die eigene Person wird dabei völlig zurückgestellt. Je stärker ein Schütze auf sein äußeres Umfeld schaut, desto weiter entfernt er sich von sich selbst und kann sich somit auch nicht wirklich auf eine nahe Bindung einlassen.

Kindliches Grundbedürfnis: Will beachtet, anerkannt, geliebt und wertgeschätzt werden. Fühlt sich durch die Urverletzung unzulänglich, unwillkommen und als Störfaktor. Es glaubt, nicht gut genug zu sein und hat Angst nutzlos zu sein, nicht genug zu wissen oder zu "wenig" zu sein und deswegen abgelehnt zu werden. Ablehnung, Nichtanerkennung und nicht dazu gehören bedeuten, kein Recht auf Existenz zu haben.

Folge: Der Schütze glaubt zu wenig zu sein und läuft äußeren Möglichkeiten und der Fülle hinterher. Er lebt sich selber nicht. So ist er ständig auf der Suche (Sucht) nach neuen Dingen. Dabei verzettelt er sich schnell. Selbstüberschätzung und Falscheinschätzung sowie Minderwert, Frust und Enttäuschungen sind die Folge.

Schutz: Eine Mischung aus "Das weiß ich schon, oder wusste ich es doch" bzw. Besserwisserei und Rechthaberei gehören zu den häufigsten Schutzmechanismen, mit denen sich ein Schütze vor Verletzungen schützt. Er glaubt, etwas Besseres zu sein und gibt sich häufig gebildeter oder spricht gebildeter (manchmal von oben herab) als er ist. Er geht davon aus, dass er die Welt und die Menschen versteht, hat dabei jedoch nicht wirklich gelernt, sich selber in der Welt zurechtzufinden und versteht sich selbst nicht. Er hat sich viel weiter von sich entfernt, als ihm bewusst ist. Dies versucht er mit äußerem Wissen und über seinen Intellekt zu überdecken. Tief in seinem Inneren fühlt er sich unzulänglich und nicht angenommen.

Im anderen Extrem schützt sich der Schütze, indem er sich scheinheilig oder unehrlich verhält. Er hat Angst, dass andere sehen könnten, dass er nicht so viel weiß und er sich tief in seinem Innern unzulänglich und wertlos fühlt. Er ist geistig intolerant und fühlt sich häufig unglücklich und unzufrieden.

Ziel: Ein Schütze hat zu lernen, dass alle Möglichkeiten, von denen er sich im Außen angezogen fühlt, selber in ihm vorhanden sind. Dies trifft auch auf alle Orte zu, die er im Außen so gerne bereisen möchte. Seine Sehnsucht nach Ferne ist die Sehnsucht nach Nähe und nach seinem inneren Wesenskern. Ebenfalls hat der Schütze zu lernen, dass es im Leben nicht auf die Quantität oder auf eine Verschwendung ankommt. Hiermit vergeudet er nur seine wertvolle Energie und Zeit. Der Schütze hat zu erfahren, dass er eine große Weisheit und das Urwissen in sich trägt und auch Zugang hierzu hat, sofern er seinen Fokus nach Innen richtet. Er kann sich zu einem Propheten, spirituellen Lehrer entwickeln und anderen Menschen die universelle Wahrheit vermitteln.


Steinbock 21. Dez – 19. Jan

Stärken: Gutes Verantwortungsbewusstsein, starkes Pflichtbewusstsein, realistische Einschätzung und sehr starkes Gemeinschaftsinteresse. Ist äußerlich und innerlich sehr stabil und lebt nach eigenen Maßstäben. Sehr fleißig und strebsam, Beruf ist sehr wichtig, ausdauernd, treu, ernsthaftig, treu und geistreich. Kennt eigene Grenzen.

Schwäche: Starke Schuldgefühle, macht vieles, um Anerkennung zu bekommen. Zu ehrgeizig (Workaholic). Zu misstrauisch, Starrheit, urteilt hart, will andere überflügeln und etwas Besseres sein. Ist gehemmt und häufig im Widerstreit mit sich selbst. Hat Angst etwas falsch zu machen, und sich außerhalb der gesellschaftlichen Regeln zu befinden. Eigener Wert wird über äußeren Zuspruch (Anerkennung, Respekt, Achtung) festgemacht. Macht sich abhängig von den Wertvorstellungen und der Moral seines Umfeldes und richtet sich danach.

Urverletzung: Die Individualität des Kindes wurde nicht gefördert. Das Kind "musste" sich den Gegebenheiten unterordnen und seine Bedürfnisse unterdrücken, indem es pflichtbewusst, zielstrebig und ehrgeizig war. Es fühlt sich in seinem wahren Sein, ausgeschlossen, isoliert und völlig allein und glaubt daher, nichts wert zu sein. Daher besteht der (unbewusster) Glaube, dass alles was mit den eigenen Bedürfnissen und Spaß zu tun hat, unangebracht ist und es besser ist, sich anders (angepasst) zu verhalten, um anerkannt und geliebt zu werden.
Um seinen wahren Wert erkennen zu können, versucht der Steinbock sich aus der Sicht der anderen Menschen wahrzunehmen. Er verhält sich, wie es von der Gesellschaft erwartet wird und lebt nach den gesellschaftlichen Regeln. Er unterdrückt seine Gefühlswelt, verdrängt bzw. ignoriert seine wahren Bedürfnisse und frisst vieles in sich hinein.
Der Steinbock wird von Ängsten und starken Unsicherheiten geleitet und das Umfeld wird in gut, schlecht, besser, schlechter, usw. eingeteilt. Leistung, Besitz und materielle Werte "sollen" dem Steinbock die Sicherheit geben, die ihm im Inneren fehlt. Es besteht die Gefahr, zu vernünftig und zu kopflastig zu sein. Vieles wird zerdacht und problematisiert und unnötig schwer gemacht.

Kindliches Grundbedürfnis: "Will" von den Menschen, zu denen das Kind aufschaut (nahe Bezugspersonen, später Lehrer usw.), geachtet, respektiert und anerkannt werden. Dadurch fühlt es sich geliebt und angenommen. Hat durch die Urverletzung (unbewusst) Angst, sich falsch zu verhalten und dadurch bestraft, ausgegrenzt oder bloßgestellt zu werden. Möchte sich nie wieder isoliert fühlen. Etwas Falsches zu machen oder sich außerhalb der gesellschaftlichen Regeln zu befinden, führt in eine starke Verunsicherung, Schuldgefühle und in Gewissenskonflikte. Es bedeutet den Verlust der Existenz.

Folge: Richtet sich nach den Idealen, Maßstäben, Regeln und Wertvorstellungen seines Umfeldes und nicht nach seinen eigenen. Schlechtes Gewissen, Schuldgefühle und Verunsicherung sind die Folge sowie Inflexibilität und Starr- Sturheit. Der Steinbock hat keinen Kontakt zu seiner Gefühlswelt.

Schutz: Skepsis, Argwohn, Pessimismus, Nörgelei und über andere richten sind die häufigsten Schutzmechanismen, mit denen sich ein Steinbock vor weiteren Verletzungen schützt. Sobald er sich auf den Prüfstein steht, oder sich unterlegen fühlt und befürchtet, zu versagen, geht er in eine eiserne Disziplin. Er richtet und straft, um nicht mit seinen eigenen Schuldgefühlen konfrontiert zu werden. Um von der Gesellschaft anerkannt zu werden, kämpft er verbissen für Ruhm, Ehre und Erfolge. Auf andere wirkt dieses Verhalten häufig, steif, streng, zwanghaft, richtend, anklagend und herrschsüchtig.

Im anderen Extrem sind ihm die anderen völlig egal, er pfeift auf die Meinungen der anderen und befindet sich am Rande der Gesellschaft. Er ist orientierungs- sowie ziellos und wird als Außenseiter bzw. als Loser gesehen.

Ziel: Nach eigenen Wertvorstellungen und inneren Regeln leben. Steinböcke haben zu lernen, sich von den Regeln ihres Umfeldes und denen der Gesellschaft zu lösen. Ebenfalls davon, ihren Wert von der äußeren Anerkennung und Annahme abzuleiten. Sie haben nach ihren eigenen Vorstellungen und Regeln zu leben und nach innen zu schauen, damit sie ihren Wert erkennen können. Steinböcke haben die Sicherheit in sich zu finden und die Gefühlsseite zuzulassen und zu leben. Sie können aus der eigenen inneren Kraft-Quelle leben, denn sie ist unerschöpflich.
Weiterhin ist es für Steinböcke dringend erforderlich, sich für ihre Gefühlsseite zu öffnen und Gefühle zuzulassen. Steinböcke haben die Möglichkeit, in ihrem Leben viel zu erreichen und können zu einer Neuordnung bzw. zu einem Neuaufbau der Gesellschaft beitragen.


Wassermann 20. Jan – 18. Feb

Stärken: Mit dem Wassermann werden Freiheit, Unabhängigkeit, Originalität und der Ausbruch aus allen Zwängen und Abhängigkeiten verbunden. Wassermänner möchten entdecken und sind sehr aktiv. Seine Einstellung zu den Mitmenschen ist von brüderlicher Natur. Wassermänner haben Zugang zu dem künftigen Zeitgeist. Weitere Stärken: Starke Intuition, offen für alles Neue, wandlungsfähig, Ideenreichtum, höheres Wissen, Kommunikationsfähigkeit, originell, schnelle Auffassungsgabe, unkonventionell.

Schwäche: Abhängig und unfrei fühlen, Utopien, nichts ernst nehmen, Kommunikationsblockade, innere Unruhe, innerer Rückzug. Fühlt sich im Außen, von allem was außergewöhnlich und andersartig, ungewöhnlich ist, angezogen. Hat Angst abhängig und unfrei zu sein und wünscht sich gleichzeitig Nähe (Nähe-Distanzspiele). Ordnet Gefühle mit dem Verstand, aus Angst, dass die Gefühle ihn überrollen könnten.

Urverletzung: Fühlt sich in seiner eigenen Vielseitigkeit inkl. bunter Gefühlswelt unangebracht und unwillkommen. Das Kind fühlt sich falsch und eingeschränkt. Seine engsten Bezugspersonen vermitteln ihm, dass Gefühle unangebracht sind und ein kühler Verstand das wichtigste Instrument der Menschen ist. Gefühle werden daher unterdrückt und innere Wahrnehmungen verdrängt. Verstand und Vernunft werden zu Instrumenten, die für eine "Scheinfreiheit" wichtig sind. Ebenso wird der Fokus im Außen auf alles gerichtet, was außergewöhnlich und andersartig ist.

Die Folge dieses Verhalten ist, dass sich ein Wassermann nicht mehr in seinem natürlichen Lebensfluss befindet und sich dadurch schnell innerlich unfrei, gefangen und abhängig fühlt. Dadurch besteht innerlich der Drang, das Außen und alles was im Außen unfrei macht, zu bekämpfen. Durch dieses Verhalten "soll" eine Freiheit erschaffen werden, die jedoch nichts mit der wahren Freiheit zu tun hat, sondern nur zu einer Distanz (Kluft) zu den Mitmenschen führt.

Kindliches Grundbedürfnis: Will entdecken und aktiv sein. Fühlt sich von allem angezogen, was außergewöhnlich und originell ist. Benötigt dabei viel Freiheit, Unabhängigkeit und Raum. Durch die Urverletzung besteht der Glaube, dass Gefühle und Nähe unangebracht sind und in die Unfreiheit führen. Der Wassermann hat Angst vor seiner starken Gefühlswelt und vor tiefer Nähe, weil er damit verbindet, dass er falsch, nicht richtig, schuldig und unwillkommen ist. Er hat Angst, ausgeschlossen zu werden und dadurch das Recht auf Existenz zu verlieren.

Folge: Fühlt sich schnell unfrei und gefangen. Sein "Geschmack" richtet sich nach dem jeweiligen Zeittrend, unabhängig davon, was er selber in seinem Inneren dazu fühlt. Zu seinem Inneren hat er den Kontakt verloren. Über den Verstand wird eine Distanz zu der eigenen Gefühlen hergestellt. Der Wassermann hat Angst vor Nähe und davor, von den eigenen Gefühlen überrollt zu werden.

Schutz: Kontrolle, Distanz und starke Kopflastigkeit sind die häufigsten Schutzmechanismen, mit denen sich ein Wassermann schützt. Sobald er sich unfrei, gefangen, eingeengt oder verletzt oder betroffen fühlt, kontrolliert er seine Gefühle und nimmt eine distanzierte Haltung ein. Um sich vor starken Gefühlen und Verletzungen zu schützen, wird die starke Energie mehr in die Kontrolle, Macht und Manipulation gelenkt. Ein Wassermann will sich dadurch wappnen und sich auf jede Situation vorbereiten, um entsprechend reagieren zu können. Kontrolle verleiht ihm einen stabilen Rahmen, der es ihm ermöglicht, sich etwas sicherer zu fühlen. Auf andere wirkt sein Schutzverhalten kühl, unbeteiligt, stolz und teilweise brüsk oder unnahbar.

Im anderen Extrem schützt sich der Wassermann über ein überangepasstes Verhalten und Abhängigkeiten (in Beziehungen aber auch in Form von Süchten). Er begibt sich sozusagen in freiwillige Abhängigkeiten. Über dieses Verhalten versucht er sich vor der Verantwortung und den daraus resultierenden Pflichten und Unfreiheiten zu schützen. Er selbst hat keine Perspektiven, da er sich von seinem Ideenreichtum abgeschnitten hat.

Ziel: Ein Wassermann hat nach innen zu schauen und sich seiner eigenen Originalität bewusst zu werden. Dazu hat er Frieden mit seiner Gefühlswelt zu schließen und seine Gefühle zu leben. Nur dadurch kann er die gesamte Fülle seines Wesens entdecken. Der starke Wissensdrang und die damit einhergehende Neugierde können dem Wassermann dabei helfen, sich selbst zu entdecken und seine Originalität ans Licht zu holen. Statt von äußeren Einflüssen und interessanten Menschen beeindruckt zu sein und sich dadurch unbewusst beeinflussen zu lassen, hat sich ein Wassermann auf seine starken intuitiven Kräfte zu konzentrieren. Dadurch verbindet er sich mit dem Universum und gleichzeitig mit dem künftigen Zeitgeist.

Der Wassermann hat die Fähigkeit das Bewusstsein des Kollektivs zu wandeln und hat somit direkten Einfluss auf die Zukunft und auch auf die geistige Freiheit.


Fische 19. Feb – 20. März

Stärken: Seelische Empfänglichkeit, starke Sensibilität und Durchlässigkeit, sowie Medialität, Hellhörigkeit, Hellsehen, starke Fantasie- und Traumwelt sowie Zugang zum kollektiven Unterbewusstsein. Ist fähig, hinter die Kulissen zu schauen und kann destruktive Verhaltens- und Denkmuster auflösen. Weitere Fähigkeiten: Inspiration, Zurückhaltung, Aufnahmefähigkeit, Visionen, ganzheitliche Sichtweise, anteilnehmend, mitfühlend, bescheiden, hilfsbereit.

Schwäche: Entzieht sich der Realität durch Flucht in eine Scheinwelt, Sucht und Lügen. Fühlt sich schnell hilflos und ist stimmungsabhängig. Destruktiv, bequem, Phlegma, passiv, innere Hemmungen, verschlossen, aalglatt, Heimlichkeiten, Mitleid, Selbstaufgabe, verführbar, zu angepasst bis hörig, unselbständig. Hat Angst mit beiden Füßen auf dem Boden zu stehen und das Leben zu meistern. Über starke Sensibilität zieht der Fisch alle seelischen und emotionalen Eindrücke seines Umfeldes an. Er ist dadurch ebenfalls mit den Nöten, dem Leid und den Bedürfnissen (Mangel) seines Umfeldes verbunden.

Urverletzung: Die kindlichen Wünsche hatten sich den Interessen der Eltern überwiegend unterzuordnen. Die starke Empfindsamkeit des Kindes bewirkt, dass es das Leid und die Bedürfnisse der engsten Bezugspersonen und des Umfeldes in sich spürt. Da es keinen Einfluss auf das Leid nehmen oder es lindern kann, glaubt es (unbewusst), mit den eigenen Fähigkeiten versagt zu haben. Das Kind vertraut seinen Fähigkeiten nicht mehr und fühlt sich dadurch minderwertig und schnell als Opfer sowie im Mangel. Dies führt zu Stimmungsschwankungen, die entsprechend kompensiert werden (Süßes, später andere Suchtmittel). Ein Fisch hat keinen Zugang mehr zu seinen eigenen Bedürfnissen und macht sein eigenes Wohlbefinden von dem Wohlergehen seines Umfeldes abhängig. Er hat sein Selbst aufgegeben, schwimmt im Fahrwasser anderer und weiß nicht mehr, wer oder was er selber ist.
Die hohe Erwartungshaltung der Eltern führte in den meisten Fällen dazu, dass einem Fisch schnell der Mut fehlt etwas zu beginnen, weil er Angst vor Misserfolgen, Versagen und Fehlschlägen hat.

Kindliches Grundbedürfnis: Es will mit allem eins und verbunden sein und zur Gemeinschaft gehören. Es fühlt sich durch die Urverletzung unfähig, schnell verloren und nicht dazugehörig. Negative Gefühle wie Schwäche, Hilflosigkeit werden entsprechend kompensiert oder führen das Fische-Kind in eine Fantasie-Traumwelt, in der es sich das Leben wieder buntgefärbt und schön guckt. Das Kind hat große Angst davor, alleine zu sein, nicht genug zu bekommen oder sich selber im Mangel zu befinden. Es passt sich daher an andere an und befindet sich schnell im Fahrwasser von anderen Menschen. Einsamkeit, sich verloren fühlen und nicht dazu zu gehören sind für einen Fisch kaum auszuhalten, weil damit der Verlust der Existenz verbunden ist.

Folge: Der Fisch ist verbunden mit den Bedürfnissen seines Umfeldes. Er spürt die Nöte, das Leid und macht diese Dinge zu seinen eigenen. Die Folge davon sind Opferbereitschaft und Mangelgefühle. Dadurch kann der Fisch schnell seinen Bezugspunkt verlieren und sich im Strudel der äußeren Eindrücke und Emotionen verlieren. Um diese starken Missstände und den Mangel nicht mehr spüren zu müssen, kompensiert der Fisch dies mit anderen Dingen. Dadurch ist der Fisch stärker suchtgefährdet als andere Sternzeichen.

Schutz: Starke Anpassung, Aufopferung oder Opferhaltung sowie Mangel sind die häufigsten Schutzmechanismen, mit denen sich ein Fisch vor weiteren Verletzungen schützt. Sobald er das Gefühl hat, schuldig oder falsch zu sein geht er in die Helferrolle, passt sich seinem Umfeld an, erfüllt die Erwartungen anderer und bekämpft gleichzeitig das äußere Leid und die Schwäche. Er hat große Schwierigkeiten das Leid und die Schwäche auszuhalten und macht vieles, um diese Gefühle nicht spüren zu müssen.

Im anderen Extrem schützt sich der Fisch über ein überstarkes Ego und über das "Haben-Wollen". Er "will" den inneren Mangel stillen und sucht nach einer äußeren Erfüllung. Dabei geht er schnell in eine Opferrolle und hält sich im Fahrwasser von Menschen auf, die ihm das geben, was er gerade so dringend benötigt. Aus Angst, dass andere ihm etwas nehmen könnten und er dann nicht mehr von dieser Welt ist, braucht er viele irdische (materielle) Dinge und ebenso viel Raum und Aufmerksamkeit.

Ziel: Die Seele eines Fisches benötigt viel Freiraum. Erst wenn er diese Freiheit in sich spürt, kann seine gesamte Fülle aus ihm herausströmen. Die Aufgabe des Fisches ist es, seine Existenz mit eigenem Leben zu füllen, und nicht die Fülle über andere Menschen oder einen Partner zu suchen. Fische haben hierfür zu erkennen, wer sie wirklich sind und ebenfalls zu unterscheiden, welche Emotionen und welches Leid wirklich zu ihnen oder zu ihren Mitmenschen gehört. Erst wenn sie ihr eigenes Zentrum gefunden haben und sich über sich selbst bewusst geworden sind, wird ihnen das gelingen.

Ein Fisch hat zu lernen, dass es im Außen keine Sicherheiten gibt. Sicherheiten findet ein Fisch im tiefen Glauben, und seine Identität im Vertrauen darauf, dass alles einen Sinn hat und unendlich ist.

Die spirituelle Quelle eines Fisches ist unermesslich hoch und er hat die Fähigkeit, alles Bedeutungslose aufzuheben. Er kann dadurch zum wahren Ursprung seines Seins zurückkommen.


ENDE "Die Illusion erwachsen zu sein"


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Siehe auch Buch-Website:

"Einfacher geht es nicht". Neue Buch-Website von Sylvia Reifegerste ▶

"Einfacher geht es nicht". In diesem Buch geht es um IHR LEBEN und darum, DAS ZU LEBEN, WAS SIE WIRKLICH SIND. Machen Sie eine spannende Reise zu Ihrer eigenen Gefühlswelt, mit fantastischen neuen Erkenntnissen und erstaunlichen Entdeckungen.


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